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Sehr geehrte Damen und Herren,

kennen Sie das auch? Das einst so harmonisch bepflanzte Beet ist in die Jahre gekommen, die Pflanzen haben ein schier unvorstellbares Wachstum an den Tag gelegt. Nicht dass es nicht schön aussehen würde, aber die Stauden bedrängen sich gegenseitig. Es wird eng im Beet. Was tun? Für mich keine Frage: Ran an den Spaten und die Schätze teilen. Mir macht es eine Riesenfreude, Schönes aus dem eigenen Garten mit anderen zu teilen. Einen kleinen Haken hat die Sache aber: So viel, wie ich weggebe, bringe ich von anderen auch wieder mit. Doppelte Freude, nur übersichtlicher wird es auf diese Weise im Beet nie.

Rosen und Rasen: zwei echte Dauerbrenner im Juli. Diesen Themen kann man gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken. Ihre Rosen sollten Sie jetzt zum letzten Mal mit Dünger verwöhnen, damit die Triebe Zeit haben, rechtzeitig vor dem Winter auszureifen. Und wie ist Ihr Rasen bislang durch den Sommer gekommen? Gehören Sie zu den Wässerern oder zu jenen, die den Dingen ihren Lauf lassen und auch mal Trockenzeiten inklusive unschöner Rasen-Optik aushalten? Faustregel fürs Wässern: Lieber selten beregnen, dann aber viel.

Ist es nicht herrlich, dass uns der Garten das ganze Jahr gedanklich auf Trab hält? Vieles ist zu bedenken, lange bevor die Maßnahmen sichtbar werden. Narzissen sind so ein Fall. Dass ihr Laub keinesfalls abgeschnitten werden darf, bevor es ganz eingezogen ist, ist den meisten Gartenfreunden sicherlich bekannt. Ein bisschen Toleranz gegenüber dem unschönen Anblick braucht es dann aber doch jedes Jahr, finde ich. Wenn die Narzissen im Frühjahr trotzdem etwas spärlich geblüht haben, kann es aber auch daran liegen, dass die Horste in die Jahre gekommen sind. Dann ist jetzt im Juli die richtige Zeit, sie auszugraben und zu teilen. Trennen Sie alle Tochterzwiebeln ab, die mit der Mutterzwiebel nicht mehr über eine gemeinsame Außenhaut verbunden sind. Die Zwiebeln sollten bis zum Herbst in einer Kiste mit feuchtem Sand kühl und dunkel lagern.

Haben Sie Steppensalbei auch so gern? Wenn er in eine blühende zweite Halbzeit gehen soll, sollten Sie die verwelkten Blütentriebe jetzt etwa eine Handbreit über dem Boden abschneiden. Ein bisschen mineralischer Dünger befördert den neuen Austrieb. Wo wir gerade beim Düngen sind: Gladiolen, Dahlien und andere sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen freuen sich jetzt auch über ein Händchen voll mineralischen Volldünger. Auch Rittersporn, Katzenminze und viele weitere Stauden quittieren einen Rückschnitt mit neuen Blüten im Spätsommer.

Im Nutzgarten geht es ebenfalls rund: Kleine Sorten der Roten Bete, Radieschen, Buschbohnen, Rettich und Speiserüben können jetzt noch gesät werden, auch Spinat, Zuckerhut, Stiel- und Blattmangold, Herbst- und Wintersalat, Erbsen, Fenchel, Chinakohl. Winterlauch wird auch schon ab Ende Juli ausgesät. Bis Mitte Juli können noch Endivien direkt ins Freiland gesetzt werden, den ganzen Juli über Radicchio.

Haben Sie angesichts diverser Aufgaben im eigenen Garten auch ein bisschen Zeit, um andere Gärten zu besuchen und dort Ideen für das eigene Grundstück zu sammeln? Auch im Juli gibt es in der Stadt und im Osnabrücker Land wieder Tage des offenen Gartentores, an denen private Gartenbesitzer ihre Gärten für Besucher öffnen. Die Termine für offene Gartentore reichen bis in den Oktober. Es ist wirklich bereichernd und bewundernswert, was die Gartenbesitzer da auf die Beine stellen, finde ich. Termine finden Sie hier: 

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Ich wünsche Ihnen wundervolle Sommer-Gartentage!

Julia Kuhlmann
Ihre Julia Kuhlmann
- seit 16 Jahren Redakteurin bei der Neuen OZ und privat wie beruflich leidenschaftlich mit dem Thema Garten befasst -
 
 
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